IUFE Jahresbericht 2025-26

IUFE-Jahresbericht 2025/2026

Demografischer Wandel, Friedenssicherung und neue Technologien

Der Jahresbericht 2025/2026 gibt einen Überblick über die Arbeit des Instituts für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE) im Zeitraum Mai 2025 bis April 2026. Im Mittelpunkt des Berichtsjahres standen der weltweite demografische Wandel sowie die Bedeutung neuer Technologien für Friedenssicherung, Konfliktprävention und internationale Zusammenarbeit.

Unter dem Jahresschwerpunkt „Demografischer Wandel“ beschäftigte sich das IUFE mit den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen sinkender Geburtenraten, alternder Bevölkerungen und regionaler Bevölkerungsschrumpfung. In Veranstaltungen, Publikationen und Podcasts wurden globale Entwicklungen mit konkreten Herausforderungen für Österreich und Europa verbunden.

Veranstaltungen und Wissenstransfer

Im Berichtsjahr veranstaltete das IUFE vier IUFE-Dialoge und zwei Jahreskonferenzen. Zu den behandelten Themen gehörten:

  • demografischer Wandel und seine Folgen für Gesellschaft und Politik,
  • demografische Veränderungen als Faktor geopolitischer Machtverschiebungen,
  • die Lage von Frauen und Minderheiten im Iran,
  • Quantenforschung und ihr Beitrag zur Friedenssicherung,
  • Künstliche Intelligenz und Datenanalyse in Konfliktgebieten,
  • wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen schrumpfender Bevölkerungen,
  • Raumplanung und kommunale Daseinsvorsorge im demografischen Wandel.

Die Jahreskonferenz 2025 „AI for a Better World: Conflict Prevention and Peacekeeping“ untersuchte die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz und Datenanalyse für Frieden und menschliche Sicherheit.

Die Jahreskonferenz 2026 „Weniger Menschen, mehr Zukunft?“ brachte Experten aus Demografie, Ökonomie, Raumplanung und kommunaler Praxis zusammen. Diskutiert wurde, wie Staaten, Regionen und Gemeinden auf Alterung und Bevölkerungsschrumpfung reagieren können.

Publikationen, Podcast und Videos

Das IUFE veröffentlichte im Berichtsjahr vier Paper zum demografischen Wandel, neun neue Podcastfolgen und zehn Videos. Die Aufzeichnungen ausgewählter Vorträge und Podiumsdiskussionen stehen dauerhaft auf dem YouTube-Kanal des Instituts zur Verfügung.

Darüber hinaus entstand ein wissenschaftlicher Beitrag für einen Sammelband zu SDG 1 im Springer Verlag. Der Beitrag untersucht die Armutsdimension des demografischen Wandels in alternden und schrumpfenden Regionen und verbindet Fragen der Demografie mit regionaler Daseinsvorsorge, Mobilität, Pflege und gesellschaftlicher Teilhabe.

Kooperationen und Vernetzung

Das IUFE arbeitete mit Partnern aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Neue Kooperationen entstanden unter anderem mit dem Österreichischen Gemeindebund und der Peace Tech Alliance des AIT. Die Zusammenarbeit stärkte die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Analyse, technologischer Innovation, politischer Diskussion und praktischer Umsetzung.

Auch bei externen Veranstaltungen brachte das IUFE seine Expertise ein. Dazu gehörten ein Beitrag zur Rolle von Bildung für nachhaltigen Frieden im Vienna International Centre, die Teilnahme an der österreichischen Entwicklungstagung in Innsbruck sowie weitere Fachveranstaltungen zu Entwicklungszusammenarbeit, Geopolitik und internationaler Sicherheit.

Jahresbericht als PDF

Der vollständige IUFE-Jahresbericht 2025/2026 enthält ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen, Publikationen, Kooperationen und Wirkungen des Instituts sowie einen Ausblick auf die weitere Arbeit.

Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE)

Das Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE) arbeitet als Think Tank im Sinne der nachhaltigen Entwicklung entlang der Sustainable Development Goals (SDGs).

Gonzagagasse 1/1/11

1010 Wien 

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