UMFRAGE: Subjektive Wahrnehmung der Öst. Entwicklungszusammenarbeit (OEZA)

Juni bis August 2019 | IUFE-Forschungsprojekt | österreichweit

 

PROJEKT "Befragung: Subjektive Wahrnehmung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA)"

Das Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE) erhob mit dem Forschungsprojekt zwischen Juni und August 2019 die subjektive Wahrnehmung einzelner Aspekte bzw. Bereiche der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA). Mittels Online-Fragebogenerhebung wurden persönliche Eindrücke und Meinungen von 87 teilnehmenden Personen aus sechs Bundesländern abgefragt. Dabei wurden beispielsweise die mediale Wahrnehmung von einzelnen Aspekten der OEZA, sowie von Teilbereichen und Zuständigkeiten in der OEZA betrachtet. Ebenso wurden persönliche Beurteilungen von Wirksamkeit und inhaltlichen Aussagen zur OEZA eingeholt.

  • Vollständiger Forschungsbericht (35 Seiten): hier
  • Ergebniszusammenfassung - grafische Aufbereitung: hier

 

Forschungsfragen

  • FF 1: Welche Assoziationen haben die befragten Personen mit der OEZA?
  • FF 2: Inwiefern stehen die befragten Personen der OEZA gegenüber?
  • FF 3: Mit welcher Intensität nehmen die befragten Personen   Themen/Aspekte der OEZA wahr?
  • FF 4: Welche Meinungen haben die befragten Personen zu Aussagen   über diverse Themen/Aspekte der OEZA?

 

Die Ergebnisse legen den Schluss nahe,

  • dass sich eine hohe Anzahl der 87 befragten Personen im Alltag in einer hohen bis sehr hohen Intensität mit Themen und Aspekten der OEZA beschäftigen (Frage 4).
  • Der Großteil der befragten Personen steht der OEZA überwiegend positiv gegenüber (Frage 7).
  • Der Großteil der befragten Personen erachtet sie als wirkungsvoll (Frage 8).
  • Die mediale Wahrnehmung in Zeitungen, Magazinen, Sozialen Medien, Radio und TV ist als gering bis sehr gering einzuschätzen. Im Vergleich der einzelnen Medien ist die Wahrnehmung von Themen und Aspekten der OEZA in den Sozialen Medien am höchsten (Frage 5).
  • Häufige Begrifflichkeiten und Assoziationen mit der OEZA sind beispielsweise „unterdotiert/unterfinanziert“, „Afrika“, „Austrian Development Agency“, „Kürzung der Gelder für EZA“, sowie „Sustainable Development Goals“ (Frage 1).
  • Die Vereinten Nationen, die Europäische Union, Zivilgesellschaftliche Organisationen, sowie die Kirche/kirchliche Organisationen werden als Sektoren/Institutionen von den befragten Personen am intensivsten mit der OEZA in Verbindung gebracht (Frage 6).
  • Als wichtiges Handlungsfeld der österreichischen Politik wünscht sich eine hohe Anzahl der befragten Personen eine erhöhte politische Aufmerksamkeit für die staatliche OEZA, sowie eine Ausstattung mit höheren Mitteln (Frage 8).

 

Forschungsbericht - Inhaltsübersicht

  • KURZFASSUNG (ABSTRACT)
  • 1. EINLEITUNG
  • 2. ALLGEMEINES ZUR ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT (EZA)

    • 2.1. Wissenswertes zur staatlichen Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA)
    • 2.2. Eurobarometer: Öffentliche Stimmung gegenüber der Entwicklungszusammenarbeit

  • 3. MATERIAL UND METHODEN

    • 3.1. Beschreibung des Forschungsdesigns

  • 4. ERGEBNISSE
  • 5. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
  • 6. QUELLENVERZEICHNISSE

 

Hinweis

Das Projekt inkl. der Fragebogenerhebung wurde vom Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE) konzipiert und durchgeführt. Leitung: DI Florian Leregger (IUFE-Geschäftsführer). Rückfragen: office(at)iufe.at, +43 (1) 253 63 50 – 48. Wien, August 2019.