8. ENTWICKLUNGSTAGUNG 2022

11. bis 13. November 2022 | Globale Ungleichheiten (SDG 10) | Universität Linz.

 

Die Entwicklungstagung bietet als österreichweit größte Veranstaltung zu Entwicklungspolitik Raum für Debatte und Reflexion zu aktuellen Herausforderungen. Hier findet man engagierte Wissenschaft, Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis, Reflexion zu brennenden Fragen der Entwicklungspolitik, Vernetzung von Politikfeldern und politische Bildung im weiteren Sinn. 

 

Thema 2022: Globale Ungleichheiten

Seit über Entwicklung diskutiert und gestritten wird, stellt Armut, also die globale Ungleichheit der Einkommen, einen ganz wesentlichen Bezugspunkt dar. Mit der COVID19-Pandemie haben sich vorhandene Schieflagen weiter verstärkt: Die Allerreichsten wurden noch reicher, während viele Menschen, die in prekarisierter Lage leben, Arbeit und Einkommen verloren und den Folgen der Pandemie ungeschützt ausgeliefert waren und weiterhin sind. Auch die Klimakatastrophe und aktuelle Konflikte wie der Krieg in der Ukraine haben Auswirkungen auf globaler Ebene und verstärken hier vorhandene Ungleichheiten.

 

12. November: Parallele Foren 

Am 12. November, von 14:30 bis 18:30 Uhr, finden mehrere Foren parallel statt. Hier arbeiten 50-80 TeilnehmerInnen mit einem Mix aus Kurzvorträgen und Podiumsdiskussionen an den Leitfragen der Tagung. Die Teilnehmenden können eines der Foren auswählen. 

  • 1. Grundlagenforum: Was ist globale Ungleichheit?
  • 2. Ungleichheit im globalen Agrar- und Ernährungssystem
  • 3. Ungleichheit gegenSteuern
  • 4. Ungleiche Globalisierte Produktion und nachhaltige Industriepolitik
  • 5. Ungleichheit, Migration und Klimagerechtigkeit: Stimmen aus dem Globalen Süden
  • 6. Ungleiche Staatlichkeit: Gesellschaftliches Zusammenspiel im 21. Jahrhundert? (Hosts: IUFE und Politische Akademie)
    • Was ist Staatlichkeit heute? Welche Bedürfnisse gibt es im gesellschaftlichen Zusammenspiel einzelner Akteurinnen und Akteure, um soziale Ungleichheiten gemäß dem SDG 10 zu adressieren? Staatliche Systeme können Ungleichheiten reduzieren, aber auch stabil halten oder gar ausbauen. Dabei verdient das Verhältnis zwischen Politik und Zivilgesellschaft besondere Aufmerksamkeit. Die von den Nationalstaaten beschlossenen SDGs sind ein gutes Beispiel dafür, wie verschiedene Institutionen eines Staates zusammenspielen, aber auch wie die Zivilgesellschaft als kritisches Korrektiv für staatliche Agenden fungieren kann. Im Zuge dessen werden zwei bedeutende Weltereignisse beleuchtet – die COVID19-Pandemie und der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine – und diskutiert, welche möglichen Folgen diese beiden historischen Ereignisse auf das Zusammenspiel verschiedener gesellschaftlicher Akteure im 21. Jahrhundert haben könnten.
  • Details auf der Webseite der Entwiclkungstagung 2022: hier ​​​​​​​

 

Kontakt zum Veranstalter: PAULO FREIRE ZENTRUM

  • Sensengasse 3, 1090 Wien. Telefon: +43 (1) 317 40 17. Mail: office@pfz.at