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Zusammenfassung, 30.09.2002
Globale Gemeinschaftsgüter: Modell für eine neue globale Partnerschaft?
Nach der Eröffnung durch den Geschäftsführer der Julius Raab Stiftung, Dr. Thomas Schröck, verwies Dr. Petra C. Gruber, Institut für Umwelt - Friede - Entwicklung, auf die entscheidende politische Frage, wer definiere, welche Güter globale öffentliche Güter seien und welche nicht und betonte das Erfordernis echter internationaler Partnerschaft. Dr. Roland Hain, World Economy, Ecology and Development, berichtete in seinem Referat über Entwicklung und Konsequenzen des Konzeptes der GPGs. Als "Stimme des Südens" nahm Univ.-Ass. Dr. Chibueze C. Udeani (Institut für Theologie Interkulturell und Studium der Religionen) auf die gerechtigkeitspolitische Dimension der Diskussion bezug und hob die Notwendigkeit wirtschaftlicher und politischer Strukturreformen hervor. Abg. z. NR. Mag. Karin Hakl, entwicklungspolitische Sprecherin der ÖVP, unterstrich die für die Definition eines globalen öffentlichen Gutes erforderliche Werthaltung. Prof. Dr. Franz Nuscheler, Direktor des Instituts für Entwicklung und Frieden, stellte Nutzungsentgelte für globale Gemeinschaftsgüter als eine Finanzierungsmöglichkeit globaler Nachhaltigkeitspolitik vor und betonte, dass Politik auf Basis des Verursacher- und des Vorsorgeprinzips handeln müsse. Es moderierte Dr. Andreas Unterberger von der PresseEine Veranstaltungskooperation des Instituts für Umwelt - Friede - Entwicklung mit der Julius Raab Stiftung und der Tageszeitung "Die Presse" im Rahmen des Economy Now Forums "Zukunftsfähig …Wirtschaften für den Menschen".

Prof. Dr. Franz Nuscheler, Institut für Entwicklung und Frieden
Dr. Roland Hain, World Economy, Ecology and Development
Dr. Andreas Unterberger, "Die Presse", Moderator
Abg. z. NR. Mag. Karin Hakl, Entwicklungpolitische Sprecherin der ÖVP
Univ.-Ass. Dr. Chibueze C. Udeani, Institut für Theologie Interkulturell und Studium der Religionen
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Veranstaltungsbericht
=> GPGs als Konzept einer neuen globalen Partnerschaft?
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