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- BISHERIGE VERANSTALTUNGEN
Buchpräsentation
DIE ZUKUNFT DER LANDWIRTSCHAFT IST BIOLOGISCH!
Ernährung in Zeiten des Klimawandels
Montag, 17. Mai 2010, 19.30 Uhr
Landwirtschaftskammer OÖ, Auf der Gugl 3, 4021 Linz
Im Rahmen der Buchpräsentationen werden Zusammenhänge, Herausforderungen und Rahmenbedingungen für eine nachhaltige (Welt)Ernährung und biologische Landwirtschaft diskutiert.
Mit:
Herausgeberin Dr. Petra C. Gruber
Mag. Martin Tragler, BIO AUSTRIA Oberösterreich Mag. Philipp Braun, Slow Food Linz
Moderation:
DI Susanne Maier, BIO AUSTRIA Oberösterreich
Anschließend Brot vom Biobäcker Gragger und Wein.
::> Einladung (pdf)
Eine Veranstaltungskooperation von Bio-Austria, Slow Food Linz und IUFE.
DIE NEUE GRÜNE REVOLUTION IN AFRIKA:
WUNDERWAFFE ODER GOLDENER SCHUSS?
Mi. 14. April 2010, 18.30 Uhr Julius-Raab Stiftung, Tivoligasse 73, 1120 Wien
Mehr als eine Milliarde Menschen hungern. Der Klimawandel und die Degradierung der natürlichen „Ressourcen“ verschärfen die Situation der ärmsten Bevölkerungsgruppen, insbesondere in Afrika. Zwar ist die Landwirtschaft heute wieder auf der internationalen Agenda zu finden, doch hinter dem Interesse am Potential der afrikanischen agrarischen „Ressourcen“ stecken mitunter handfeste ökonomische Interessen, die die Armuts- und Hungerbekämpfung konterkarieren.
Im Rahmen der Dialogrunde wird hinterfragt, ob durch Gentechnik und Weltagrarhandel Hunger und Armut aus der Welt geschaffen werden kann. Oder werden im Zuge des Agrar-Kolonialismus neue Abhängigkeitsverhältnisse geschaffen bzw. vertieft und die ökologischen Zerstörungen weiter vorangetrieben? Welche Alternativen gibt es und welche Rolle spielt diesbezüglich Österreich als Mitglied der internationalen Entwicklungsgemeinschaft?
Begrüßung
Abg.z.NR. Bgm. Franz Glaser (Vorstandsvorsitzender IUFE)
Dialogrunde
Dr. Petra C. Gruber (Sozialwirtin, Geschäftsführerin IUFE)
Dr. Uwe Hoering (Politikwissenschafter, Journalist und Autor)
Dr. Michael Hauser (Agrarökologe, Director Centre for Development Research/Universität für Bodenkultur)
::> Einladung Dialogrunde 14.4.2010 (pdf)
::> Veranstaltungsbericht (pdf)
In Kooperation mit Politischer Akademie, CDR, KOO, DKA und ÖBV-Via Campesina Austria.
GESELLSCHAFTLICHE NATURVERHÄLTNISSE UND ERNÄHRUNGSSOUVERÄNITÄT
Fachtagung, Do., 15. April, 9:30-18:30 Uhr Julius-Raab Stiftung, Tivoligasse 73, 1120 Wien
In der Diskussion um die „richtigen“ landwirtschaftlichen Modelle und die Lösung des Welthunger-problems herrscht ein Richtungsstreit zwischen technikzentrierten und systemischen bzw. integrativen Ansätzen, der sich in Diskussionen über „industrielle vs. biologische Landwirtschaft“ zuspitzt. Damit werden jedoch nur die Pole eines sehr komplexen Themenfelds skizziert, die im Wesentlichen zwei verschiedene Welt- und Menschenbilder widerspiegeln. Ein zentraler Unterschied liegt dabei im Mensch-Natur-Verhältnis, welches im Rahmen der Tagung zunächst im sozio-kulturellen und religiösen Kontext beleuchtet werden soll. Klimawandel, Verlust der biologischen Vielfalt sowie Degradierung von Boden und Wasser zählen zu den ökologischen Auswirkungen des konventionellen Agrarmodells. Zudem müssen über eine Milliarde Menschen Hunger leiden. Folgt man Albert Einstein, der meinte, dass Probleme nicht mit den gleichen Denkweisen gelöst werden können, durch die sie entstanden sind, ist es jedenfalls sinnvoll, den Blick auf Alternativen zu lenken und Antworten auf folgende Fragen zu finden: Welche Möglichkeiten der Einflussnahme für einen Kurswechsel in Richtung zukunftsfähiger Entwicklungen gibt es? Welche Hemmnisse stehen dem entgegen? In welcher Weise muss sich dafür unser Verhältnis zur Natur, unserer Mitwelt ändern? Wie können Ernährungssicherheit und darüber hinaus Ernährungssouveränität gewährleistet werden? Wie können neben der ökologischen Resilienz auch die Kapazitäten der Menschen gestärkt werden? Welche Rolle spielt Selbstorganisation für Sustainable Livelihoods?
Referent/innen: Dr. Diana Hummel (Institut für sozialökologische Forschung/ISOE), Dr. Chibueze Udeani (Direktor Institut für Caritaswissenschaft/KTU Linz), Dr. Uwe Hoering (Journalist und Autor), Dr. Colette Solomon (Deputy Director Women on Farms Project/WFP), DI Karin Okonkwo-Klampfer (Geschäftsleiterin ÖBV-Via Campesina Austria) und Dr. Petra C. Gruber (Geschäftsführerin IUFE);
Moderation: Mag. Judith Zimmermann-Hößl (Bildungs- und Fachreferentin KOO)
Anmeldung erforderlich / Beschränkte Teilnehmer/innenzahl
Tagungsbeitrag inkl. weitgehend biologischem Mittagessen € 30,- / € 15,- (Studierende)
::> Tagungsprogramm 15.4.2010 (pdf)
::> Veranstaltungsbericht (pdf)
In Kooperation mit Politischer Akademie, CDR, KOO, DKA und ÖBV-Via Campesina Austria.
Einladung zur internationalen Konferenz "Wachstum im Wandel"
Von 28. bis 29. Jänner 2010 in der Aula der Wissenschaften in Wien
Eine Veranstaltung des Lebensministeriums in Kooperation mit zahlreichen namhaften Institutionen
Informationen und Anmeldemöglichkeit: www.wachstumimwandel.at
Teilnahmegebühr: € 100,-
Anhand von Themen wie Geld und Finanzen, Wachstum und Ressourcenverbrauch, soziale Gerechtigkeit und Armut, nachhaltige Produktion und Konsum, regionale Aspekte, makroökonomische Fragen, Lebensqualität und Messung von Wohlstand, Arbeit, Governance sowie Nachhaltiges Management soll eine breite öffentliche Diskussion über qualitative, gerechte und nachhaltige Wachstumsstrategien für das 21. Jh. in Gang gesetzt werden.
Als Vorbereitung auf die große Konferenz gibt es ein Diskussionsforum im Internet. Ihre Ideen und Vorschläge sind uns wichtig und werden in der weiteren Vorbereitung der Konferenz berücksichtigt.
Für mehr Informationen: www.wachstumimwandel.at
::> Programm (PDF)
KLIMA IN DER KRISE – LAST EXIT KOPENHAGEN
Entwicklungspolitische und humanitäre Aspekte der Klimaverhandlungen
Tagung, Mi., 11. November 2009, 9.00-17.00 Uhr Politische Akademie/IUFE, Tivoligasse 73, 1120 Wien
::> Tagungsprogramm (PDF)
Veranstaltungsbericht: ::> www.paulofreirezentrum.at
Weitere Informationen und Präsentationen der Referent/innen: ::> www.klimaallianz.at
TERRA MADRE AUSTRIA
28.-29.Oktober 2009, Wiener Rathaus, 1010 Wien
Im Rahmen der Konferenz diskutieren Fachleute über aktuelle Themen einer verantwortungsvollen Nahrungsmittelproduktion. Gleichzeitig besteht im Arkadenhof des Wiener Rathauses die Möglichkeit, beim Markt der Vielfalt Produkte, die nach Slow Food Kriterien hergestellt werden, kennenzulernen und zu erwerben.
Informationen, Programm und Anmeldung unter: www.terramadre.at
MENSCHENRECHTE UND UMWELTSCHUTZ DURCH FAIRE ÖFFENTLICHE BESCHAFFUNG
21. September 2009, 18.30 Uhr
Albert-Schweizer Haus, Schwarzspanierstrasse 13, 1090 Wien
Die öffentliche Hand in Österreich gibt jährlich um die 35 Mrd. Euro für Güter und Dienstleistungen aus. Werden beim Einkauf soziale und ökologische Kriterien berücksichtigt, kann damit direkt ein Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und dem Erhalt der Umwelt geleistet, gleichzeitig eine Vorbildwirkung ausgeübt und öffentliches Bewusstsein geschaffen werden (So:Fair – Initiative für soziale und faire öffentliche Beschaffung). Im Rahmen der Veranstaltung werden Aspekte des globalen Handels am Beispiel fair gehandelter Blumen erörtert und anhand erfolgreicher Projekte vorgestellt werden, wie die Beschaffung fairer Güter im öffentlichen Sektor funktioniert bzw. wo die Schwierigkeiten liegen.
Mit: Mag. Sophie Veßel (FIAN), Mag. Nora Holzmann (Südwind Agentur), Mag. Florian Schönthal-Guttmann (Vergabeexperte für öffentliche Beschaffung), Ing. Dr. Johann Klar (Stadt Wien), Susanne Reichard (Bezirksvorsteherin Wieden/Wien), Mag. Martin Janata (Renner-Institut) und Dr. Petra C. Gruber (IUFE).
::> Veranstaltungsbericht (pdf)
SUBSISTENZPERSPEKTIVE – MATRIACHATSFORSCHUNG – SCHENKÖKONOMIE
Alternative Lebens- und Wirtschaftsformen
8.-10. Mai 2009, Universität für Bodenkultur (Simony-Haus), 1180 Wien
Ein anderes Wirtschaften ist notwendig, das wird zurzeit mehr denn je offensichtlich. Seit Jahrzehnten arbeiten Heide Göttner-Abendroth, Genevieve Vaughan und Veronika Bennholdt-Thomsen an einem grundlegend anderen Verständnis von Ökonomie. Ihre unterschiedlichen Ansätze verbinden sich zu einer gemeinsamen, zukunftsweisenden, alternativen Vision.
Weitere Informationen zum Ablauf sowie Texte und Konzepte der Referentinnen finden Sie auf der Homepage der ::> ÖBV-Via Campesina Austria.
Bericht: ::> Die Standard.
ENERGIE UND ERNÄHRUNG IN ZEITEN DES KLIMAWANDELS
Dialogrunde, Mi., 1. April 2009, 18:00 Uhr, Julius Raab Stiftung, 1120 Wien
ERNÄHRUNGS-, ENERGIE- UND KLIMAKRISE
Herausforderungen und Chancen nachhaltiger ländlicher Entwicklung
Fachtagung, Do., 2. bis Fr., 3. April 2009, Julius Raab Stiftung, 1120 Wien
In Zeiten des Klimawandels, der Energie-, Welternährungs- und Finanzkrise werden Fragen nach der Form der Energie- und Nahrungsmittelproduktion sowie der Versorgungssicherheit und Ernährungssouveränität zunehmend brisanter. Worin liegen die Ursachen der Krise(n), wen treffen welche Auswirkungen und welche Handlungsoptionen auf nationaler bzw. internationaler Ebene gibt es? Wie ist Ernährungssicherheit und -souveränität im Kontext des Klimawandels zu bewerkstelligen und welchen Beitrag kann die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit leisten?
::> Veranstaltungsbericht (pdf)
DIE ÖSTERREICHISCHE ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT MIT MOSAMBIK
Di., 10. März 2009, 18.30 Uhr
Renner-Institut, Europasaal, Oswaldgasse 69, 1120 Wien
Welche Faktoren sind für eine erfolgreiche Partnerschaft zwischen den jeweiligen Regierungen und der Zivilgesellschaft grundlegend, inwieweit werden diese bereits in der Strategie der österreichischen Zusammenarbeit mit Mosambik berücksichtigt und wo gibt es noch Defizite?
Mit Dr. Josef Pampalk (Autor und Mosambik-Experte), Dr. Manfred Schnitzer (BMeiA), Abg.z.NR Petra Bayr (SPÖ Sprecherin für Umwelt und globale Entwicklung), Abg.z.NR Franz Glaser (ÖVP Sprecher für EZA), Mag. Martin Janata (Renner Institut) und Mag. Jutta Kepplinger (Parlamentarischer Nord-Süd Dialog)
Moderation: Dr. Petra C. Gruber (IUFE)
::> Veranstaltungsbericht (PDF)
4. Österreichische Entwicklungstagung: Wachstum - Umwelt - Entwicklung
14.-16. November 2008
Universität Innsbruck
Vielfältige Stimmen, unterschiedliche Ansätze und kurzsichtiges Lobbying prägen das Reden über Wachstum, Umwelt und Entwicklung. Die Langsamkeit der Veränderung in Politik, Leben und Arbeiten steht im Gegensatz zur aufgeregten Katastrophenstimmung rund um den Klimawandel. Wird die Sorge um den Planeten vergessen, wenn Wachstum gefährdet ist? Wie gilt es in der Einen Welt zu leben und zu arbeiten, damit persönliche und soziale Entwicklung für alle möglich ist?
Mit Vorträgen von Christoph Bals (Bonn, Deutschland), Fred Kabuye (Kampala, Uganda), Lidy Nacpil (Manila, Philippinen) und Elmar Altvater (Berlin, Deutschland).
Foren zu den Themen Klimawandel, Agrotreibstoffe, Landwirtschaft, Wasser und technologische Innovationen sowie weitere 15 Workshops zu Themen rund um Wachstum, Umwelt und Entwicklung.
Eine Veranstaltung von AG Globale Verantwortung, Ökobüro, Paulo Freire Zentrum, Südwind Tirol, Universität Innsbruck und Umweltdachverband. In Kooperation mit: Dreikönigsaktion, Grüne Bildungswerkstatt, Grüne Bildungswerkstatt Wien, Horizont 3000, Institut für Umwelt - Friede - Entwicklung (IUFE), KommEnt, Politische Akademie der ÖVP, Renner Institut, Welthaus Diözese Innsbruck, Österreichische Akademie der Wissenschaften.
Informationen, Programm:
www.entwicklungstagung.at
AGRAR-INDUSTRIE.MACHT.HUNGER.
Vandana Shiva im Gespräch
Mi., 29. Oktober, 18.00 Uhr
Politische Akademie, Tivoligasse 73, 1120 Wien Eine Veranstaltungskooperation mit Slow Food Linz
::> Veranstaltungsbericht
DIE ZUKUNFT DER LANDWIRTSCHAFT IST BIOLOGISCH!?
Agrarpolitik. Lebensgrundlage. Menschenrecht.
Fachtagung und Podiumsdiskussion
21.-24. April 2008
Julius Raab Stiftung, 1120 Wien
Eine Landwirtschaft, die gegen die Natur anstatt mit ihr arbeitet und nicht auf biologische Vielfalt setzt, ist nicht zukunftsfähig. Auch die gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Fakten zeugen vom Mehrwert der biologischen Landwirtschaft. Gesunde, adäquate Nahrung ist ein Menschenrecht. Dennoch hat die biologische Landwirtschaft bislang eine Nischenfunktion inne. Sind die agrarpolitischen Weichen richtig gestellt? Was steht der Weiterentwicklung des konventionellen Landbaus hin zu wirklich nachhaltigen Bewirtschaftungsformen entgegen?
Handout/Abstracts: PDF
::> Veranstaltungsbericht (PDF)
OUR LAND - OUR LIFE
Goldgier, Nuklearmüll und die Hüter der Natur
Film und Vortrag
Di., 8. April 2008, 18:00 Uhr
Politische Akademie, Tivoligasse 73, 1120 Wien
Der Dokumentarfilm Our Land - Our Life zeigt den ungleichen, zugleich vorbildlich mutigen Kampf zweier Pferde züchtenden Western-Shoshone Schwestern gegen die amerikanische Regierung. Ihr Land soll den großen Goldminenkonzernen zugute kommen. Für ihr Engagement erhielten die Schwes-tern bereits 1993 den Alternativen Nobelpreis.
Mala Spotted Eagle (Cherokee/Shoshone), wird bei seinem Vortrag nicht nur die gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Zusammenhänge der Ausbeutung des Shoshonenlandes aus seinem Erfahrungshorizont heraus darstellen, sondern auch daran erinnern, dass sich in der indigenen Kultur der Mensch als "Caretaker", also als Hüter der Erde versteht. Um auf ein solches Denken einzu-stimmen, wird er den Abend gemäß seiner Tradition mit der Schamanentrommel ausklingen lassen.
Begrüssung: Dr. Petra C. Gruber (IUFE-Geschäftsführerin)
Dokumentarfilm: Our Land - Our Life (von Beth und George Gage, USA 2006, 75 min)
Vortrag: Mala Spotted Eagle (Cherokee/Shoshone)
::> Veranstaltungsbericht (PDF)
EINE UNBEQUEME WAHRHEIT
Klimawandel – Fakten, Emotionen, Handlungserfordernisse
Buchpräsentation, Filmvorführung und Dialogrunde
Montag, 10. März 2008, Politische Akademie, 1120 Wien

In den letzten Jahrzehnten ist eine deutliche Klimaveränderung feststellbar, die vorwiegend auf menschliche Aktivitäten zurückgeführt wird. Auswirkungen des weltweiten Temperaturanstieges sind bereits spürbar.
Die Zunahme von Extremereignissen ist zu befürchten. Unsere nicht-nachhaltigen Produktions- und Konsummuster können weit reichende Destabilisierungen von Natur, Gesellschaften und Wirtschaft nach sich ziehen, die für die ärmsten Menschen der Welt existenzbedrohend sind. Der Klimawandel wird zum glokalen Sicherheitsrisiko. Neben den Ursachen und Folgen des Klimawandels hinterfragt die Veranstaltung, welchen Beitrag "Ökotainment" (Unterhaltung mit ökologischem Mehrwert) zum Bewusstseinswandel leisten kann und beleuchtet die Handlungserfordernisse für Individuum, Wirtschaft und Politik.
Dem Thema Verantwortung widmet sich auch der neue IUFE Sammelband "Nachhaltige Entwicklung und Global Governance", der von der Herausgeberin an diesem Abend vorgestellt wird.
Veranstaltungsbericht: Download (pdf, 190 K)
In Kooperation mit der Politischen Akademie
LEBEN FÜR GERECHTIGKEIT. MENSCHENRECHTE. UMWELTSCHUTZ.
Natürliche "Reichtümer" als Segen oder Fluch?
Mi., 30. Jänner 2008
Beim Abbau von Bodenschätzen gehen die Ausbeutung von Mensch und Natur oft Hand in Hand. Schwere Umweltzerstörungen, die Vernichtung der traditionellen Lebensgrundlagen der Menschen und soziale Konflikte sind häufige Folge der "Ressourcen-Gier". Wie kann die ansässige Bevölkerung ihr Mitspracherecht bei der Regulierung und Kontrolle solcher Aktivitäten geltend machen, damit diese wirklich zu ihrem Wohle durchgeführt werden? Wer trägt die Kosten und wohin fließen die Gewinne? Welche politischen Konsequenzen ergeben sich daraus für die Regierungen der jeweiligen Länder sowie für Österreich/Europa?
Veranstaltungsbericht: ::> download (700KB)
POLITIKKOHÄRENZ – VOM ENTWICKLUNGSPOLITISCHEN ANSPRUCH HIN ZU UMSETZUNGSSTRATEGIEN
Mögliche Instrumente für die Umsetzung von Politikkohärenz in Österreich
Montag, 19. November 2007, 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Lokal VI des Parlaments (Budgetsaal)
PROGRAMM
Eröffnung:
Mag.a Barbara Prammer (Präsidentin des Nationalrates)
Referent/innen:
Heike Schneider, M.A. (Europäische Kommission)
Dr. Guido Ashoff (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik)
Elisabeth Tankeu (angefragt) (Afrikanische Union)
Abg. Winifred Komuhangi Masiko (Parlament Uganda)
Podiumsdiskussion:
Abg. z. NR Petra Bayr
Abg. z. NR Franz Glaser
Abg. z. NR Mag.a Ulrike Lunacek
MR Mag. Anton Mair (BMeiA)
Mag.a Elfriede Schachner (AGEZ)
Moderation:
Dr. Clemens Six (ÖFSE)
GESCHICHTEN AUS ANDEREN WELTEN
Eine Reise nach Neuguinea und Inselmelanesien, Ostafrika, Nepal und in die Karibik
Do., 8. November 2007, 18.30 Uhr
Politische Akademie, 1120 Wien
Geschichten aus anderen Welten erzählen von Tönen, Liedern, Begegnungen, von magischen Ritualen, Initiationen und politischen Kämpfen, von Dschungeldurchquerungen und Flussfahrten, von den kleinen und großen Freuden und Sorgen jener Menschen in Neuguinea, Inselmelanesien, Ostafrika, Nepal und in der Karibik, denen Andreas J. Obrecht während 20 Jahre langer Forschungstätigkeit begegnete. (Böhlau Verlag; ORF-Ö1 Edition)
In dem Roman Der König von Ozeanien zeichnet der Autor eine spektakuläre Kolonialgeschichte im Südpazifik nach, die sich zwischen den Jahren 1879 und 1882 ereignete: Traum und Realität eines "Insel-Paradieses", das einem bretonischen Grafen zwar ein Vermögen, vielen zivilisationsmüden Europäern aber den tragischen Tod brachte. (Verlag Brandes & Apsel)
Der Autor, Univ.-Prof. Dr. Andreas J. Obrecht liest aus seinen beiden Büchern - untermalt von ausgewählten Klangbeispielen aus dem ORF-Ö1 Hörbuch.
BEGRÜSSUNG
Dr. Petra C. Gruber (IUFE)
PRÄSENTATION UND LESUNG
Univ.-Prof. Dr. Andreas J. Obrecht
(Soziologe, Kulturanthropologe und Schriftsteller)
Eine Kooperationsveranstaltung des IUFE mit der Politischen Akademie
Unterstützt vom BMeiA/OEZA und Lebensministerium
Informationen:
Mag. Florian J. Huber (@)
Tel: +43 1 814 20-25
Veranstaltungsbericht:
=> Bericht (PDF, 400K)
Blauäugig und erfolgreich? Die Friedensbewegungen der 80er Jahre und das Ende des Kalten Krieges
11. Oktober 2007, 19.00 – 21.00 Uhr,
Arbeiterkammer-Bildungszentrum (Achtung: geänderter Ort!!!), Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Vortrag und Diskussion mit Georgi Arbatow
(ehem. Leiter des Institutes für Amerika- und Kanadastudien der sowjetischen Akademie der Wissenschaften; außenpolitischer Berater aller Generalsekretäre von Breschnew bis Jelzin, insb. von Michail Gorbatschow)
Kooperationsveranstaltung: Österreichisches Institut für Internationale Politik (OIIP), Evangelische Akademie Wien, Internationaler Versöhnungsbund, Gesellschaft der Freunde (Quäker), Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung, Bundeskanzleramt, Grüne Bildungswerkstatt, Kulturabteilung der Stadt Wien MA7, Politische Akademie der ÖVP und Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung
4. Österreichischer LA-21 Gipfel:
Wir spinnen Zukunft! Netzwerke für Nachhaltigkeit
11.-13. Oktober 2007
Schloss Mattsee, Salzburg
Der diesjährige LA 21 Gipfel stand unter dem Motto "Wir spinnen Zukunft! Netzwerke zur Nachhaltigkeit". Der Gipfel betont damit die Notwendigkeit eines zukunftorientierten Denkens in Kooperation mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Der diesjährige Gipfel widment sich unter anderem folgenden Fragen: Brauchen Politik und Gesellschaft einen Wertewandel? Wie kann die Zivilgesellschaft gestärkt werden? Wo liegen die Trends und Innovationen, wenn es um Arbeitsplätze, Energie, Mobilität oder auch um die Gesundheit in unseren Gemeinden und Regionen geht? Wo liegen die Chancen einer regionalen Vernetzung?
=>Programm (.pdf, 1.5 MB)
Weitere Informationen unter: www.salzburg.gv.at/la21gipfel2007
Kooperationsveranstaltung: Land Salzburg, Lebensministerium, Gemeinde Mattsee, Gemeinde Neumarkt und Gemeinde Schleedorf
Seminar für Kommunalpolitiker/-innen:
Globalisierung durch globale Partnerschaften gestalten
Termin/Ort: Freitag 12. bis Samstag 13. Oktober 2007
Hefterhof Salzburg, Maria-Cebotari-Straße 5, A-5020 Salzburg
Globale politische, soziale, kulturelle, wirtschaftliche und ökologische Fragestellungen
spiegeln sich in unserem alltäglichen Leben wider. Sie führen zu sich verändernden Weltbildern
und zu neuen Lebens- und Arbeitsformen. Die globalen Entwicklungen eröffnen
Chancen zu vielfältigen Kontakten, Möglichkeiten und neuen Erfahrungen. Die immer
komplexeren Zusammenhänge lösen aber auch Verunsicherung und Ängste aus.
Gleichzeitig stellen sich gravierende Herausforderungen, die sich nur global lösen lassen: So
hat sich im letzten Jahrzehnt die Kluft zwischen reich und arm – sowohl zwischen den Ländern,
als auch innerhalb der Gesellschaften – erhöht. Globale Umweltprobleme verschärfen
sich in einem mittlerweile für Alle wahrnehmbaren Ausmaß. Einzelne Länder alleine können
globale Umweltfragen nicht lösen, Frieden bedarf internationaler Zusammenarbeit, Massenflucht
kann nur vermieden werden, wenn an der Beseitigung ihrer Ursachen gearbeitet wird.
Seit der Konferenz von Rio de Janeiro (1992) arbeitet die internationale Staatengemeinschaft
verstärkt daran, eine gesamtheitliche Sicht und integrierte Lösungsansätze zu entwickeln
und umzusetzen. Durchgesetzt hat sich dabei die Erkenntnis, dass globale Zusammenarbeit,
insbesondere auch mit „Entwicklungsländern“, ein humanistisches Gebot und gleichermaßen
eine Notwendigkeit, auch im Eigeninteresse jedes einzelnen Landes darstellt.
Auch auf kommunaler Ebene gibt es Möglichkeiten, diese globale Verantwortung wahrzunehmen.
Vor diesem Hintergrund lädt das Seminar zur Information und Diskussion des
Prozesses und der Herausforderungen der Globalisierung und Entwicklungspolitik und –
zusammenarbeit ein. Gemeinsam mit Referent/innen aus der kommunalen Praxis werden
Perspektiven und Möglichkeiten für die Gestaltung von Globalisierung auf kommunaler
Ebene vorgestellt.
Zielgruppe der Seminarreihe sind:
Bürgermeister/innen, Vizebürgermeister/innen, Gemeinde- und Stadträt/innen, Bezirksrät/innen und Funktionär/innen in Gemeinden und Städten
Kooperationsveranstaltung der Südwind Agentur, der Politischen Akademie, des Renner-Instituts, der Grünen Bildungswerkstatt und des Instituts für Umwelt – Friede – Entwicklung
Programm und Informationen (.pdf)
GLOBALE VERANTWORTUNG.
Entwicklungspolitische Perspektiven und Herausforderungen von Global Governance
Konferenz und Dialogrunde:
25. bis 26. Juni 2007
Julius Raab Stiftung, 1120 Wien
In Theorie und Praxis der Entwicklungspolitik steht ein Paradigmenwechsel bevor. Über die Stärkung endogener Entwicklungspotentiale hinaus geht es heute vermehrt um Strukturpolitik: Im Rahmen einer gleichberechtigten Partnerschaft soll der globale Wandel gemeinsam gestaltet werden - das Credo lautet: Chancen der Globalisierung für möglichst alle Menschen optimieren, Risiken minimieren und Fehlentwicklungen korrigieren. Die erforderliche neue Kooperationskultur wirft in der Praxis jedoch oftmals Probleme auf, da unterschiedliche Interessen und Machtasymmetrien die Zusammenarbeit stark beeinträchtigen. Nicht zuletzt ist es auch eine Frage der dafür zur Verfügung gestellten Ressourcen.
Nach der grundsätzlichen Klärung dessen, was Global Governance überhaupt meint und warum ein globales Ordnungsmodell zur Bewältigung der glokalen Herausforderungen wie Armut, kriegerische Auseinandersetzungen, Migration, Klimawandel, Krankheiten und Terrorismus nötig ist,
wurde auf der Tagung ebenso erörtert, wer dabei die maßgeblichen Akteur/innen sind und welche Hindernisse einer erfolgreichen Umsetzung im Wege stehen.
Referent/innen:
Prof. em. Dr. Franz Nuscheler, Institut für Entwicklung und Frieden (INEF)
Prof. Dr. Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE)
Prof. Dr. Bernhard Mark-Ungericht, Institut für Internationales Management / Universität Graz
Prof. Dr. Sven B. Gareis, Führungsakademie der Bundeswehr / Fachbereich Sozialwissenschaften
Prof. Dr. Tanja Brühl, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/M.
Mag. Franz Maier, Geschäftsführer des Umweltdachverbandes
Moderation
Mag.a Veronika Seyr, Wiener Schule der Verhandlungsführung
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Veranstaltungsbericht
Seminarreihe für Kommunalpolitiker/-innen:
Globale Dimensionen - Modul 2: Globalisierung Gestalten
Termin/Ort:
Freitag, 26. bis Samstag, 27. Jänner 2007
Heffterhof, 5020 Salzburg
Kooperationsveranstaltung der Südwind Agentur, der Politischen Akademie, des Renner-Instituts, der Grünen Bildungswerkstatt und des Instituts für Umwelt – Friede – Entwicklung
"Globalisierung" ist zu einem Schlüsselbegriff der Gegenwart, zu einem präsenten Schlagwort in den Medien geworden. Mit "Globalisierung" werden dabei Tendenzen einer weltweiten wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Verflechtung beschrieben, die weitreichende Veränderungen der Rahmenbedingungen nationaler und internationaler Politik zur Folge haben. Sehr viele aktuelle politische Fragen haben einen direkten oder indirekten globalen Bezug und Globalisierung wird dabei als Argument für unter-schiedliche politische Ideen und Vorhaben verwendet. Auch auf lokaler und regionaler Ebene werden politische Entscheidungen zunehmend in Zusammenhang mit komplexen Fragestellungen globaler Dimension getroffen.
Im Modul 2 werden anhand von Beispielen wie etwa der Lokalen Agenda 21 („Steinbacher Weg“) oder dem Klimabündnis verschiedene Möglichkeiten erörtert, wie die Gemeindepolitik und die Bürger/innen den Prozess der „Globalisierung“ auf regionaler Ebene positiv mitgestalten können.
Zielgruppe der Seminarreihe sind:
BürgermeisterInnen, VizebürgermeisterInnen,
Gemeinde- und StadträtInnen, BezirksrätInnen
und FunktionärInnen in Gemeinden und Städten
HILFE. MACHT. KONFLIKTE.
Eine Zwischenbilanz zwei Jahre nach der Tsunami-Katastrophe in Sri Lanka
11. Jänner 2007, Julius Raab Stiftung, Tivoligasse 73a, 1120 Wien
Am 26. Dezember 2004 erreichte ein Tsunami die Küsten Süd-Ostasiens. Die Flutwelle forderte etwa 300.000 Todesopfer. Der im Zuge der medialen Inszenierung entbrannte karitative Wettstreit führte zu einem enormen Spendenaufkommen. Nach der ersten Katastrophenhilfe, wo es in erster Linie darum ging, rasch, unbürokratisch und professionell das Überleben zu sichern, folgte die Phase der Aufräumarbeiten und des Wiederaufbaus der Häuser, Dörfer und Infrastruktur. Nun verhindert der in den letzten Monaten wieder aufgeflammte Bürgerkrieg nachhaltige Entwicklungsprozesse.
Zwei Jahre nach der Katastrophe zieht die Veranstaltung nun eine Zwischenbilanz. Welche Herausforderungen stell(t)en sich für die Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit in Sri Lanka? Wie wurden die österreichischen Mittel eingesetzt, nach welchen Kriterien und Prioritäten, mit welchen Akteur/innen? Welche Auswirkungen zeitigen die Intervention bislang? Was braucht es, um die gewalttätige Eskalation der politischen Spannungen zu verhindern? Wie wird mit humanitären Interventionen Politik gemacht und welche Eigeninteressen von Regierungen, Organisationen und Institutionen stehen dahinter?
ERÖFFNUNG
Abg.z.NR Bgm. Franz Glaser, Vorstandsvorsitzender IUFE
REFERENT/INNEN
I.E. Aruni Yashodha Wijewardane, Botschafterin Sri Lanka
BM aD Dr. Ernst Strasser, Koordinator für die Katastrophen-Hilfe Österreichs in Südost-Asien
Mag. Maximilian Santner, Österreichisches Rotes Kreuz, Bereichsleiter Internationale Hilfe, ehem. Projektleiter Kurier Aid Austria
Helmut Voitl, Give Hope, in Kooperation mit Nachbar in Not
Mag. Gudrun Kramer, Institute for Integrative Conflict Transformation and Peacebuilding
MODERATION
Dr. Petra C. Gruber, Geschäftsführerin IUFE
::> Veranstaltungebericht
Symposium:"Volksbildung heute? Eine
Reflexion zu politischer Bildung und ihren Kontexten."
Kooperationsveranstaltung: Paolo Freire Zentrum, Politische Akademie,
IUFE, Renner Institut, Grüne Bildungswerkstatt, Südwind Agentur, KommEnt,
attac, Europahaus Burgenland. Ünterstützung: ÖEZA und Wien Kultur.
Termin, Ort:
4.-6. Dezember 2006, Europahaus Hütteldorf, 1140 Wien
Weiter (externer Link): www.paulofreirezentrum.at
Seminarreihe für Kommunalpolitiker/-innen: Globale Dimensionen
Kooperationsveranstaltung der Südwind Agentur, der Politischen Akademie, des Renner-Instituts, der Grünen Bildungswerkstatt und des Instituts für Umwelt – Friede – Entwicklung
Termin/Ort:
Freitag, 24. bis Samstag, 25. November 2006. Heffterhof, 5020 Salzburg
Programm(pdf, 130kB)
Lebensversicherung Vielfalt?
Ernährungssicherung durch Agrar-Investitionen
Tagung:
3. Oktober 2006, 14.00 Uhr, Aula am Universitätscampus Wien, Hof 1, Spitalgasse 2, 1090 Wien
::> Programm (.pdf)
Round Table 2006(Akteursnetzwerk Nachhaltiges Österreich):
"Globalisierung und regionales Selbstbewusstsein. Zwischen Resignation und Aufbruch"
Termin, Ort:
7.-8. September 2006, Hotel Speckbacherhof, Gnadenwald (Tirol)
::> Programm (.pdf)
Gastfreundschaft als Paradigma interreligiöser und interkultureller Begegnung
Termin, Ort:
28.-30. Juli 2006, Bildungs- und Konferenzzentrum St. Virgil (Salzburg)
::> Programm (.pdf)
HERAUSFORDERUNG MIT-WELT Über ein Leben im Einklang mit sich selbst, dem Anderen und der Natur
6. Juni 2006, 18.00 Uhr | Politische Akademie, Tivoligasse 73, 1120 Wien
Über ein Leben im Einklang mit sich selbst, dem Anderen und der Natur diskutierten am 6. Juni bei einer Kooperationsveranstaltung des Instituts für Umwelt - Friede - Entwicklung / IUFE mit der Politischen Akademie, der Initiative Weltethos und der Theologie Interkulturell, Studium der Religionen der Universität Salzburg unter der Leitung von Dr. Petra Mayr (Wissenschaftsjournalistin / Zentrum für Tierethik) Dr. Petra C. Gruber (Sozialwirtin / Geschäftsführerin IUFE), Prof. Dr. Dr. Johannes-Michael Schnarrer (Theologe, Politikberater und Ethiker / Initiative Weltethos), Prof. Dr. Dr. Claude Ozankom (Theologe, Philosoph, Ethnologe; Kongo / Univ. Salzburg) und Prof. Dr. Anton Pelinka (Politologe / Univ. Innsbruck; Initiative Weltethos).
::> Veranstaltungsbericht
Fairness für Süd und Nord
Mut machen für einen Global Marshall Plan
21. Februar 2006, 17.00 bis 19.00 Uhr Ort: Abgeordneten-Sprechzimmer des Parlaments, 1017 Wien
"Die Zukunft ist meine liebste Erinnerung". (Salvador Dali)
Der Global Marshall Plan bietet eine Perspektive für eine gerechte und zukunftsfähige Globalisierung.
An diesem Abend wird er vorgestellt und diskutiert.
Begrüßung:
Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol (Präsident des Nationalrates)
Referent/innen:
Dipl.-Ing. Dr. Franz Fischler (EU-Kommissar a. D., Präsident Ökosoziales Forum Europa)
Ms Wahu Kaara (Ecumenical MDG Coordinator, Kenia)
Dr. Wilfried Stadler (Generaldirektor Investkredit)
Statements von:
Petra Bayr (Abgeordnete zum Nationalrat - SPÖ)
Dr. Eva Glawischnig-Piesczek (Stv. Klubobfrau - Die Grünen)
Mag. Wilhelm Molterer (Klubobmann - ÖVP)
Dr. Helene Partik-Pablé (Abgeordnete zum Nationalrat - FPÖ)
Moderation:
Mag. Johannes Kaup (Ö1/ORF)
Eine geteilte Welt
Über Machtinteressen und Verantwortung in der internationalen Politik
Dialogrunde, Mi., 22. Februar 2006, ab 18.00 Uhr Julius Raab Stiftung, Tivoligasse 73, 1120 Wien
Macht wird definiert als Kraft oder Fähigkeit, etwas bewirken zu können, auch gegen das Widerstreben anderer. In seinem Buch "Eine geteilte Welt - Machtpolitik und Wohlfahrtsdenken in den internationalen Beziehungen des 21. Jahrhunderts" (Trauner Verlag, 2003) analysiert Wendelin Ettmayer den Einfluss von Machtasymmetrien auf globale Entwicklungen. Unilaterale Politik gefährdet das Gleichgewicht der gesamten Staatenwelt - und damit den Frieden - , dabei erfordern die neuen Themen auf der globalen Agenda multilaterale Strategien, also kooperatives, prinzipiell gleichberechtigtes Handeln unter Berücksichtigung der Interessen aller Partner/innen sowie ganzheitliche Lösungsansätze. Vor allem die Umweltproblematik, die Entgrenzung der Weltwirtschaft und die Armutsthematik stehen immer auch in wechselseitigem Zusammenhang zueinander. Durch die Verpflichtung der Vereinten Nationen, die Millennium Entwicklungsziele (MDGs) bis zum Jahr 2015 umzusetzen, sollen die größten Hemmnisse einer lebenswerten Weltgesellschaft in Angriff genommen werden. Welche Machtinteressen behindern die Umsetzung der MDGs? Warum konnte bislang keine funktionierende internationale Kooperationskultur etabliert werden? Welche Möglichkeiten eröffnen sich in diesem Zusammenhang für zivilgesellschaftliche Akteur/innen, welche Rolle spielen die Transnationalen Unternehmen, die Medien und Kirchen? Über diese Fragen sowie die nötigen Schritte zur Überwindung der Kluft diskutieren Ms. Wahu Kaara, und der Autor des Buches, gemeinsam mit dem Moderator Johannes Kaup.
Eine Kooperationsveranstaltung des
Instituts für Umwelt - Friede - Entwicklung und Politischen Akademie
Unterstützt von BMaA / OEZA und Lebensministerium
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König - Götter - Maoisten
Krisen und Hoffnungen im Himalaya Königreich Nepal
24. und 25. November 2005 Julius Raab Stiftung, Tivoligasse 73, 1120 Wien

Nepal - faszinierendes Königreich am Himalaya, zwischen buddhistischen und hinduistischen Traditionen, Demokratisierungsbestrebungen und einer revolutionären Befreiungsbewegung, die auf Abschaffung der Monarchie zielt. Mehr als zehntausend Menschenleben hat der Bürgerkrieg im Armenhaus Asiens voller kultureller und landschaftlicher Reichtümer bislang gekostet. Die politische Lage bleibt nach Auflösung der Regierung und Ausrufung des Ausnahmezustandes trotz eines Waffenstillstandes zwischen Königshaus und Rebellen brisant.
Welche Herausforderungen sich in diesem Kontext für die Entwicklungszusammenarbeit stellen und welche Zukunftsperspektiven Projekte bieten können, behandelt das Einleitungsreferat. Danach bietet das historische Zeitdokument vom ersten europäischen Forscher auf nepalischen Boden einen Rückblick in das Königreich der 1950er Jahre. Der anschließende Film "Strom für die Sherpas" zeigt die Auswirkungen eines Modernisierungsprojekts in der Everest Region.
Am zweiten Tag stehen zwei Filme am Programm, die sich mit den politischen Entwicklungen und den Auswirkungen des Kampfes der Maoisten auf die Bevölkerung beschäftigen. Im Anschluss daran beschäftigt sich eine Dialogrunde mit der Lebenssituation, den Ängsten und Hoffnungen der betroffenen Menschen.
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Partnership & Ownership - Lost in idealization?
Vortagung in Wien zur Dritten Österreichischen Entwicklungstagung vom 18.-
20. November in Linz.
Termin: Freitag, 9. September 2005, 9.00-17.30 Uhr
Ort: Theatersaal der Akademie der Wissenschaften, Sonnenfelsgase 19, 1010
Wien
Referent/innen
- Claude G. Mararike, Univ.-Prof. der Universität Harare, Dept. of
Sociology
- Gabriela Salinas Lanao, KonsultorInnengruppe Atinchik
- Margit Scherb, ADA
- die entwicklungspolitischen Sprecherinnen des Nationalrates von SPÖ, ÖVP
und Grüne
Veranstaltungskooperation: Institut für Umwelt - Friede - Entwicklung,
Politische Akademie, Renner-Institut, Grüne Bildungswerkstatt, AGEZ,
ÖEZA/ADA, Horizont3000 und Paulo Freire Zentrum.
Nachhaltige Identitätsentwicklung in einer globalisierten
Welt?
7. Juli 2005, Politische Akademie
Mit:
Martin Heinrich, Erziehungswissenschafter, Universität Linz
Martin Jäggle, Univ.-Prof. für Religionspädagogik und Katechetik,
Universität Wien
Karin Küblböck, wiss. Mitarbeiterin der ÖFSE, Vorsitzende attac
Austria,
Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender Miba AG
Chibueze Udeani, afrikanischer Theologe, Universität Salzburg
Moderation: Josef Riegler, Vizekanzler aD, Präsident des Ökosozialen
Forums
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Are you citizen of the township or of the world?
Strategien für eine gerechte Globalisierung
Termin: Dienstag, 7.Juni 2005, 19.00 Uhr
Ort: Hörsaal 5 Johannes Kepler Universität Linz
Die derzeit stattfindende Globalisierung bietet enorme Chancen, den
Wohlstand für alle zu vergrößern und die Welt in eine Richtung der
Nachhaltigkeit und Friedensfähigkeit zu verändern. Wenn jedoch dieses
Potential nicht wirkungsvoll genutzt wird, steuern wir einer Zukunft
entgegen, die von Wirtschaftskrisen, struktureller Armut, wachsendem Elend
und der Zerstörung von Umwelt und Lebensgrundlagen geprägt sein wird.
Das sind Themen, die uns alle betreffen. Aus diesem Grund veranstaltet
AIESEC zusammen mit der Global Marshall Plan Initiative (GMPI) eine
Vortragsreihe, die sich mit Lösungsstrategien für die Probleme und
Risiken der Globalisierung beschäftigt. Experten/innen aus dem
akademischen Bereich und der Wirtschaft werden sich mit den Themen
"gerechte Globalisierung, ökosoziale Marktwirtschaft und
Nachhaltigkeit" auseinandersetzen.
Programm
Hauptreferat: Dr. Petra C. Gruber: "Der Global Marshall Plan"
Kurzreferat: Prof. Rainer Bartel: "Wirtschaftliche Komponente der
Globalisierung"
Kurzreferat: Prof. Michael Rosenberger: "Moralische Komponente der
Globalisierung"
Podiumsdiskussion: Dr. Petra C. Gruber (IUFE/GMPI), Dr. Gerhard Zwingler
(Südwind), Prof. Rainer Bartel (Universität Linz), Prof. Michael
Rosenberger (Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz)
Kooperationspartner
Die Presse, Ökosoziales Forum Europa, GMPI, MLP Private Finance,
Oberbank, ÖH Linz
Links
AIESEC www.at.aiesec.org
GMPI www.globalmarshallplan.org
Partnerschaft Nord-Süd: (Aus)Wege für die Zukunft?
Symposium und Bildungsforum zu den UN-Millenniumszielen
Termin: Freitag, 20. Mai und Samstag 21. Mai 2005
Ort: Sparkassensaal des BORG / Wiener Neustadt
Das Bildungsforum und das Symposium sind ein Anstoß für die
Auseinandersetzung mit dem achten Millenniumsziel, dem Aufbau einer
weltweiten Entwicklungspartnerschaft. Es stellt sich berechtigter Weise
die Frage: Ist es überhaupt möglich dieses Ziel zu erreichen, das doch
an eine Wiederauflage der verschiedensten entwicklungspolitischen Dekaden
der zweiten Hälfte des 20.Jhdts. erinnert? Wenn dieses Ziel aber
erreichbar ist, welche Ansätze und Perspektiven gäbe es dann am Beginn
des 21.Jhdts.?
König, Götter, Maoisten
Krisen und Hoffnungen im Himalaya
Königreich Nepal
Zweite Entwicklungspolitische Filmtage Linz, IEZ der Universität Linz in Kooperation mit dem Institut für Umwelt - Friede - Entwicklung | 15. - 20. April 2005
Nepal - faszinierndes Land am Mimalaya. Armenhaus Asiens voll kultureller und landschaftlicher Reichtümer. Das Hindu-Königreich zwischen buddhistischen und hinduistischen Traditionen, Demokratisierungsbestrebungen und einer revolutionären Befreiungsbewegung, die die Monarchie abschaffen will.
Der Bürgerkrieg im Nepal hat bislang mehr als tausend Menschen das Leben gekostet. Mit der Auflösung der Regierung Anfang Februar dieses Jahres ist ein neues Kapitel aufgeschlagen worden: Nepal - nach 15 Jahren Demokratisierung - zurück auf dem Weg zum Absolutismus?
Respekt entwickeln
Dialogrunde, 30. November 2004
Mit Prof. Dr. Reinhold Stipsits (Institut für Bildungswissenschaft / Univ. Wien), Prof. Dr. Andreas J. Obrecht (Soziologe und Ethnologe / IEZ), DI Dr. Christian Baumgartner (respect, Forum Nachhaltiges Österreich),
Moderation: Dr. Petra C. Gruber (IUFE)
Anschließend musikalisch und kulinarisch "Fremdes"
Veranstaltungsbericht >>
Zeit für Nachhaltigkeit - Herausforderung Globalisierung
Termin: Mittwoch, 7. Juli 2004
Globalisierung stößt an ihre ökologischen, sozio-kulturellen und ökonomischen Grenzen. Nachhaltige Entwicklungen sind gefragt, aber worum geht es
dabei eigentlich?
Wer sind die Akteure von der lokalen bis zur globalen Ebene? Brauchen Strategien der Nachhaltigkeit, sprich Zukunftsfähigkeit einen Rahmen und wie
ist dieser zu gestalten? Was meint eine politische Kultur der Nachhaltigkeit? Und warum können nachhaltige Lebensstile mehr Genuss und Lebensqualität
bedeuten?
Reflexion im Liegestuhl über die notwendige Integration von Mensch/Gesellschaft - Umwelt - Wirtschaft.
Petra C. Gruber, Geschäftsführung, Institut für Umwelt - Friede - Entwicklung (IUFE), Wien
Veranstaltung im Rahmen des Sommercampus 04, 2. bis 9. Juli, Politische Akademie. www.sommercampus.at
The Rainbow Nation.
Südafrika nach der Apartheid
Termin: Freitag, 23. April 2004
Ort: Albert Schweitzer-Haus
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Veranstaltungsbericht
Keine Zeit für Nachhaltige Entwicklung?
Termin: 31. März 2004, Beginn 17.30 Uhr
Ort: Politische Akademie, 1120 Wien, Tivoligasse 73
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Veranstaltungsbericht
Nachhaltigkeit schafft neuen Wohlstand
Präsentation und Diskussion des neuen Berichts an den Club of Rome
Termin: Dienstag, 16. März 2004, ab 10.00 Uhr
Ort: Haus der Industrie
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Veranstaltungsbericht
Frauen machen Frieden
Friedensarbeit durch Frauenförderung in Afghanistan
Termin: 10.
und 11. Oktober 2003, ab 14 Uhr
Ort: Politische Akademie
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Veranstaltungsbericht
Brauchen wir eine neue Weltorganisation?
Weltumspannende Zusammenarbeit für die Sicherung unserer Zukunft
Termin: Mi., 29. April 2003
Ort: Politische Akademie
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Veranstaltungsbericht
(Welt)Wirtschaft als Motor einer zukunftsfähigen (Welt)Gesellschaft?
Eine politische Gestaltungsaufgabe
Termin: Di., 22. Oktober 2002, 16.00 bis 20.30 Uhr
Ort: Julius Raab Stiftung
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Veranstaltungsbericht
European Forum for Sustainability
Gründungsveranstaltung
Termin: Do, 26.September 2002, 16.00 bis 18.30 Uhr
Ort: Marmorsaal, Regierungsgebäude, Stubenring 1, 1010 Wien
=> Veranstaltungsbericht
Globale Gemeinschaftsgüter (GPGs) als Modell einer neuen
globalen Partnerschaft?
Termin: Mo., 30. September 2002, 18.00 bis 20.30 Uhr
Ort: Julius-Raab-Stiftung Wien
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Veranstaltungsbericht
Global Health - Global Wealth
Gesundheit & menschenwürdige Entwicklung
Termin: 27. Juni 2002, 18.00 bis 20.30 Uhr
Ort: Politische Akademie
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Veranstaltungsbericht
Lebenswert
Strategien für eine zukunftsfähige Welt(en)Gesellschaft
Termin: Mi., 10. April 2002, 17.00 bis 21.30 Uhr
Ort: Politische Akademie
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Veranstaltungsbericht
Globalisierungen und ihre Auswirkungen auf die
heimische Land- & Forstwirtschaft
Termin: 22.Jänner 2002, ab 19.00 Uhr
Ort: Forstliche Ausbildungsstätte Pichl / Mitterdorf im Mürztal
Globalisierungsfalle oder -chance? download
Artikel in "Oesterreichische Forstzeitung"
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Veranstaltungsbericht
Globalisierungen versus nachhaltige Entwicklung
Weltkonferenzen und die Chancen einer kooperativen Bewältigung des globalen Wandels
Termin: 20. November 2001, 16.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Politische Akademie
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Veranstaltungsbericht
Friede im 21. Jahrhundert - eine
entwicklungspolitische Herausforderung?
Termin: 22. Juni 2001, 10.00 bis 19.00 Uhr
Ort: Politische Akademie
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Veranstaltungsbericht
Burundi.
The Causes of the Conflict and its Development in Brief
Termin: 23. April 2001, 17.30 bis 20.00 Uhr
Ort: Politische Akademie
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Veranstaltungsbericht
=>Vortrag von Julian Thomas Hottinger
Friede und Entwicklung in Afrika.
Armut als Migrationsursache an der Wurzel bekämpfen
Termin: 12.Oktober 2000, 09.00 bis 13.00 Uhr
Ort: Politische Akademie
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Veranstaltungsbericht
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