Das IUFE ist ein österreichischer Verein mit Sitz in Wien, der als Kern seiner Aufgaben die Wissensvermittlung und Bildungsarbeit in den Bereichen des Umweltschutzes, der Friedenssicherung und der Entwicklungszusammenarbeit sieht.

Geschichte

Das Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung wurde 1998 als Verein in Wien gegründet, wonach die operative Arbeit im darauffolgenden Jahr aufgenommen wurde. Seit Beginn zählt das IUFE zu den Partnerinstituten der Politischen Akademie der ÖVP. Das IUFE ist seit Jahren Mitglied der Global Marshall Plan Initiative für eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft und gehört unter anderem der Allianz für Klimagerechtigkeit an. Seit 2013 ist das IUFE Mitglied der Dachorganisation AG Globale Verantwortung, welche international und national die Interessen von 42 österreichischen NGO's vertritt.

Organisationsstruktur

Das IUFE wurde als gemeinnütziger Verein konzipiert. Als Vereinsorgan ist unter anderem das ehrenamtliche Vorstandsgremium tätig. Der derzeitige Obmann ist Dr. Franz-Joseph Huainigg, Abg.z.NR und Sprecher für Internationale Zusammenarbeit. Ehemalige Obmänner des Vereines sind u.a. der ehemalige steirische Landesrat DI Hermann Schaller (2001-2005) und NR.Abg. a.D. Bgm. Franz Glaser (2005-2014). Die operative Arbeit wird vom Geschäftsführer Mag. Johannes Mindler-Steiner, von der Mitarbeiterin Linda Exenberger bewältigt. Darüber hinaus bietet das IUFE jungen Menschen die Chance als Praktikant/in beim Verein mitzuwirken.

IUFE steht für ZUKUNFTSFÄHIGKEIT und VERANTWORTUNGSETHIK in EINER WELT

Jeder Mensch hat das Recht auf den Schutz seiner natürlichen Lebensgrundlagen. Diese zu schützen und eine nachhaltige, sprich zukunftsfähige, vielfältige (Welt)Gesellschaft zu etablieren ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Werte wie Toleranz, Gewaltfreiheit und Solidarität sind grundlegend für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben der Menschheit. Auch eine ökosoziale Wirtschaftsentwicklung ist eine wesentliche Grundlage für die Reduktion von Armut und damit für nachhaltige Entwicklung und Generationengerechtigkeit. Um all das zu erreichen, braucht es eine auf gegenseitigem Respekt beruhende Partnerschaft auf jeder Ebene, von der lokalen bis zur globalen. Das IUFE widmet sich der Mitgestaltung einer lebenswerten, zukunftsfähigen Welt und engagiert sich dafür, nicht-zukunftsfähige Entwicklungen aufzuzeigen, Bewusstsein für die Notwendigkeit eines Wandels zu erzeugen und Handlungsorientierungen zu geben.

IUFE ist TRANSDISZIPLINÄRE DENKWERKSTATT, INFORMATION, (MEINUNGS)BILDUNG und DISKURS

Wir erörtern die "glokalen" (also globalen und lokalen) Interdependenzen, vermitteln Wissen und Werte und geben Impulse zur gelebten Nachhaltigkeit. Unsere Informations-, Bewusstseins-, Meinungsbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit umfasst:

  • Dialogforen
  • Fachtagungen
  • Filmabende
  • Fotoausstellungen
  • Seminare
  • Vorträge
  • Diskussionsbeiträge
  • Publikationen
  • Bildungsreisen
  • uvm.

IUFE ist BERATUNG und NETZWERK ZUR UMSETZUNG

Auf Anfrage erstellen wir Studien im Bereich unserer Expertise. Wir arbeiten interdisziplinär mit anderen Forschungseinrichtungen zusammen, vermitteln gegebenenfalls Expert/innen und stehen bei Fragen gerne beratend zur Seite. 

  • Unser Angebot umfasst die Aufbereitung von Informationen für Entscheidungsträger/innen, Feasibility Studies, begleitende Forschung sowie Evaluierungen von Programmen und Projekten zur Förderung nachhaltiger Entwicklungen.

In Vernetzung und Austausch mit anderen Organisationen und Institutionen arbeiten wir an konkreten Umsetzungsmöglichkeiten, Chancen und Hindernissen nachhaltiger Entwicklungen.

  • Wir bringen unser Know-how bei verschiedenen Treffen und Sitzungen im Bereich Umwelt und Entwicklung ein und befürworten einen regen, konstruktiven und kohärenten Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Politik.
  • Als Mitglied des Steering Teams der Allianz für Klimagerechtigkeit setzen wir uns mit Themen des Klimawandels, der Klimawandelanpassung, der Reduktion von Treibhausgasen und der Klimagerechtigkeit auseinander.
  • Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft für Globale Verantwortung betätigen wir uns in verschiedenen Arbeitsgruppen und machen uns für den Ausbau der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe stark.
  • Unsere Arbeitskreise und Policy Papers dienen Entscheidungsträger/innen als Grundlage einer verantwortungsbewussten Politik.

Unsere ANSPRECHPARTNER/INNEN sind politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger/innen, Multiplikator/innen aus den Medien und der "Community" (NGOs, Wissenschafter/innen, Verwaltung etc.) sowie die interessierte Öffentlichkeit. Das zentrale Zielpublikum unserer Aktivitäten sind Jugendliche, welche die Entscheidungsträger/innen von morgen sind.