Das IUFE ist ein österreichischer Verein mit Sitz in Wien, der sich als Think Tank im Sinne der nachhaltigen Entwicklung entlang der Sustainable Development Goals versteht. Zu den elementaren Aufgaben gehören die Wissensvermittlung und Bildungsarbeit in den Bereichen des Umweltschutzes, der Friedenssicherung und der Entwicklungszusammenarbeit.

 

Geschichte

Das IUFE wurde 1998 gegründet, wonach die operative Arbeit im darauffolgenden Jahr aufgenommen wurde. Seit Beginn zählt das IUFE zu den Partnerinstituten der Politischen Akademie der ÖVP. Das IUFE ist seit Jahren Mitglied der Global Marshall Plan Initiative für eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft und gehört unter anderem der zivilgesellschaftlichen Allianz für Klimagerechtigkeit an. Seit 2013 ist das IUFE Mitglied der Dachorganisation AG Globale Verantwortung, welche international und national die Interessen von 42 österreichischen NGO's vertritt. Das IUFE ist Mitglied der im Jahr 2017 gegründeten SDG Watch Austria.

 

Organisationsstruktur

Das IUFE agiert als gemeinnütziger Verein. Dem ehrenamtlichen Vorstandsgremium steht derzeit der Obmann Dr. Franz-Joseph Huainigg, Abgeordneter zum Nationalrat und Sprecher für Internationale Zusammenarbeit, vor. Zu den ehemaligen IUFE-Obmännern zählen u.a. der steirische Landesrat a. D. DI Hermann Schaller (2001-2005) sowie Abgeordneter zum Nationalrat a. D. Franz Glaser (2005-2014). Die operativen Aufgaben werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter der Leitung des Geschäftsführers Dipl. Ing. Florian Leregger erledigt. Darüber hinaus bietet das IUFE jungen Menschen die Möglichkeit als Praktikant/in mitzuwirken. Das IUFE arbeitet laufend mit zahlreichen PartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Kirche, Wissenschaft und Forschung zusammen.

 

IUFE arbeitet für NACHHALTIGE ENTWICKLUNG im Sinne der SUSTAINABLE DEVELOPMENT GOALS

Im Jahr 2015 verabschiedeten die UNO-Mitgliedsstaaten die Sustainable Development Goals (SDGs) für eine weltweit nachhaltige Entwicklung. Dem IUFE dienen die SDGs seitdem als Orientierung für die Arbeit in den einzelnen Bereichen des Umweltschutzes, der Friedenssicherung und der Entwicklungszusammenarbeit. Zu den Themen, die das IUFE bearbeitet, zählen beispielsweise:

  • Klimawandel
  • Umwelt- und Ressourcenschutz
  • Menschen mit Behinderungen in Österreich und in Entwicklungsländern
  • Klimaflucht & Umweltmigration
  • Wirtschaft & Entwicklung
  • Umwelt & Entwicklung
  • Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung
  • Ökosoziale Marktwirtschaft
  • Konfliktlösung und Friedenssicherung
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Nachhaltigkeitskommunikation

Dabei werden die Werte der Nachhaltigkeit als Koordinatensystem für eine faire weltweite Entwicklung und Balance zwischen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnissen und Interessen verstanden.

 

IUFE ist TRANSDISZIPLINÄRE DENKWERKSTATT, INFORMATION, (MEINUNGS)BILDUNG und DISKURS

Als Think Tank erörtert das IUFE die lokalen, regionalen und globalen Wechselwirkungen einzelner Handlungsfelder, Trends und Entwicklungen auf verschiedenen zivilgesellschaftlichen und politischen Ebenen. Die Informations-, Öffentlichkeits-, Bewusstseins- und Meinungsbildungsarbeit umfasst beispielsweise:

  • Fachtagungen
  • Dialogforen
  • Filmabende
  • Fotoausstellungen
  • Seminare
  • Vorträge
  • Konferenzbeiträge
  • Publikationen
  • Bildungsreisen
  • Podcasts zum Nachhören
  • uvm.

 

IUFE bietet BERATUNG und NETZWERK

Das IUFE erstellt auf Anfrage Analysen, Studien und Informationsunterlagen zu unterschiedlichen Themen seiner Arbeitsbereiche. Dafür arbeitet das IUFE-Team interdisziplinär mit Wissenschaftler/innen, Forschungseinrichtungen, Journalist/innenInteressensvertretungen und weiteren befreundeten Organisationen zusammen. Das Angebot umfasst demnach die Aufbereitung von

  • Informationen für Entscheidungsträger/innen,
  • Feasibility Studies,
  • begleitende Forschung,
  • wissenschaftliche Hintergrundarbeit sowie
  • Evaluierungen von Programmen und Projekten zur Förderung nachhaltiger Entwicklungen.

Zusätzlich vermittelt das IUFE gerne Expert/innen und steht bei den unterschiedlichsten Fragen und Aufgabenstellungen beratend zur Seite.

 

IUFE baut auf PARTNERSCHAFTEN

Zu den Zielgruppen sowie Kooperations- und Ansprechpartner/innen gehören in erster Linie politische, zivilgesellschaftliche und unternehmerische Entscheidungsträger/innen, die sich für Themen des Umweltschutzes, der Friedenssicherung und der Entwicklungszusammenarbeit begeistern und an lösungsorientierten Handlungsmöglichkeiten interessiert sind.

Sämtliche IUFE-Aktivitäten stehen für Schüler/innen und Studierenden sowie für Multiplikator/innen aus Wissenschaft, Politik, Medien und öffentlicher Verwaltung sowie Personen aus karitativen Institutionen, Vereinen und Unternehmen  zur Verfügung.

Mit Organisationen, Institutionen, Vereinen, Projektgruppen und Personen arbeitet das IUFE an konkreten Handlungsmöglichkeiten, Umsetzungspotentialen und Chancen nachhaltiger Entwicklungen. Beispiele:  

  • Das IUFE bringt Know-how bei verschiedenen Treffen und Sitzungen im Bereich Umwelt und Entwicklung ein und befürwortet einen regen, konstruktiven und kohärenten Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Politik.
  • Als Mitglied des Steering Teams der Allianz für Klimagerechtigkeit setzt sich das IUFE mit Themen des Klimawandels, der Klimawandelanpassung, der Reduktion von Treibhausgasen und der Klimagerechtigkeit auseinander.
  • Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft für Globale Verantwortung betätigt sich das IUFE in verschiedenen Arbeitsgruppen und setzt sich für die Stärkung  der Österreichische Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe ein.
  • Zahlreiche eigens organisierte Arbeitskreise und -gespräche sowie die IUFE-Policy Papers dienen Entscheidungsträger/innen als Grundlage einer verantwortungsbewussten Politik im Sinne der nachhaltigen Entwicklung.