Laufzeit: Jänner 2014 - Dezember 2015

Im Rahmen des vom Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung auf zwei Jahre angelegten Projektes "WIRTSCHAFT.MACHT.ENTWICKLUNG" wurden aktuelle Themen der Entwicklungs-, Friedens- und Umweltpolitik aufgegriffen.

Der Fokus lag hierbei zuvorderst auf der Rolle der (Privat-) Wirtschaft als einer der (vermehrt) bestimmenden Faktoren in der Entwicklungszusammenarbeit bzw. -politik sowie damit zusammenhängend auf der (inter)nationalen Ressourcen- und Klimapolitik, welche - sofern keine nachhaltigen Lösungen gefunden werden - zu Krisen und daraus entstehenden Konflikten bis hin zu bewaffneten Auseinandersetzungen führen können. Eben genannte Punkte bedürfen einer gezielten Analyse und Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit.

Es ist Teil der Kernarbeit des Instituts, in seinen Veranstaltungen die Interdependenz von Umwelt - Friede - Entwicklung (gemäß Grundsatz 25 der Rio-Erklärung 1992) hervorzuheben, denn letztlich stehen diese Faktoren in einer globalisierten Welt in immer engerer Verbindung und müssen im politischen wie auch zivilgesellschaftlichen Diskurs vermehrt verankert werden. Unumgänglich und immanent waren in der Programmplanung und -ausführung Fragestellungen des Menschenrechts, der Geschlechtergerechtigkeit und derGenerationen­verantwortung sowie der Friedenssicherung und Nachhaltigkeit.

Das Projekt "WIRTSCHAFT.MACHT.ENTWICKLUNG" wurde durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit / Austrian Development Agency (OEZA/ADA), das Ministerium für ein lebenswertes Österreich (BMLFUW), das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und die Politische Akademie (PolAk) gefördert.