Institut für UMWELT-FRIEDE-ENTWICKLUNG
Artikel / Veranstaltungszusammenfassungen/ Pressemitteilungen
 
Auf dem Weg ins "Neue Südafrika"

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Vor zehn Jahren fanden in Südafrika die ersten freien Wahlen statt. Petra C. Gruber liefert einen Rückblick auf den systematischen Rassismus der Apartheid-Politik und skizziert die Herausforderungen des Aufbaus eines stabilen demokratischen Systems im Transformationsprozess der südafrikanischen Gesellschaft.
Der Beitrag erschien in den Österreichischen Monatshefen 03/2004 der Österreichischen Volkspartei.

 

Keine Zeit für Nachhaltige Entwicklung?

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Eröffnungsredebeitrag über Zeit, einfach gut zu leben von Petra C. Gruber am 31. März 2004.
Siehe auch Veranstaltungsbericht.

 

Nachhaltigkeit schafft neuen Wohlstand

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Redebeitrag über Global Governance & Bewusst-Sein von Petra C. Gruber bei der Buchpräsentation des neuen Berichts an den Club of Rome am 16. März 2004 im Haus der Industrie.
Siehe auch Veranstaltungsbericht.

 

Global Governance - Bedeutung und Beitrag Österreichs

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Gastkommentar von Petra C. Gruber für das Monatsthema "Governance und Nachhaltigkeit" im März 2004 (www.nachhaltigkeit.at).

 

On the necessity for sustainable awareness & global governance in an interdependent world

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Der Beitrag von Petra C. Gruber im neuen Berichts an den Club of Rome Sustainable Prosperity skizziert die Interdependenzen zwischen Umwelt - Friede - Entwicklung in Zeiten der Globalisierungen und beleuchtet die Machtverschiebungen zugunsten globaler Akteure sowie die notwendigen ordnungspolitischen Rahmenbedingungen, Global Governance. Neben strukturellen Reformen und politischer Gestaltung ist zudem ein neue ganzheitliche Bewusst-Sein als Basis einer nachhaltigen Verhaltensänderung erforderlich, das auf Wissen plus Werten aufbaut.

 

GLOKALE HERAUSFORDERUNGEN FÜR EINE ZUKUNFTSFÄHIGE WELT

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Petra C. Gruber
Die weltweiten Risiken und Herausforderungen wie Armut, Umweltzerstörung, kriegerische Auseinandersetzungen, Migration, Arbeitslosigkeit, soziale Konflikte, Kriminalität und internationaler Terrorismus sowie Infektionskrankheiten sind nicht mehr allein auf nationalstaatlicher Ebene lösbar. Zur Gestaltung des globalen Wandels bedarf es der Kooperation und Koordination auf allen Ebenen. Eine umfassend verstandene Nachhaltige Entwicklungspolitik dient dem Schutz und der Erhaltung unserer Umwelt, sie ist der Schlüssel für die menschliche Sicherheit, für das friedliche Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen der Welt. Und sie eröffnet die Chance einer neuen, ganzheitlichen Lebensqualität.
In Teil I dieses Beitrags, Nachhaltige Entwicklungen, werden mittels eines historischen Überblicks die unterschiedlichen Begriffsdefinitionen und der Wandel von Entwicklungshilfe zur Zusammenarbeit für zukunftsfähige Entwicklungen skizziert. Teil II., Zeitalter der Globalisierungen, geht auf die unterschiedlichen Dimensionen, Kehrseiten und Grenzen von Globalisierung(en) ein. Die Interdependenzen zwischen Umwelt - Friede - Entwicklung werden als neue glokale Herausforderungen erörtert, die Rolle des Staates und Machtverschiebungen zugunsten globaler Akteure beleuchtet. Im III. Teil wird das Erfordernis ordnungspolitischer Rahmenbedingungen, Weltordnungspolitik erläutert und für IV. ein neues ganzheitliches Bewusstsein als Basis einer nachhaltigen Verhaltensänderung plädiert, das auf Werten plus der Weisheit der Natur aufbaut.

Der Beitrag erschien in IUFE Heft 3/2003, hrsg. von Petra C. Gruber: "Zukunftsfähige Entwicklungen und Globalisierungen - (k)ein Widerspruch", mit weiteren Beiträgen von Chibueze Udeani, Wolfgang Sachs, Thomas Fues, Udo Ernst Simonis, Roland Hain / Jens Martens, Franz Nuscheler, Claus Offe, Dietmar Kanatschnig, Josef Riegler, Anton Moser und Andreas J. Obrecht

 

Veranstaltungsbericht
Frauen machen Frieden 

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Der hochkarätig besetzte Workshop "Frauen machen Frieden. Friedensarbeit durch Frauenförderung in Afghanistan" hat am 10./11. Oktober 2003 120 Vertreter/innen der unterschiedlichen afghanischen Exil-Gruppen in Österreich und der in Afghanistan tätigen österreichischen NGOs sowie Interessierte zusammengebracht. 

Die afghanische Frauenministerin Habiba Sarabi verwies auf die Bedeutung, den Frauen eine Erwerbstätigkeit zu ermöglichen und sie auch politisch zu trainieren. Als Hauptprobleme nannte sie die schlechte medizinische Versorgung, den Analphabetismus sowie die fehlende Gleichberechtigung und Gewalt. Man müsse nicht nur die Frauen bilden und erziehen, sondern auch die Männer. Frauenministerin Maria Rauch-Kallat erinnerte an die spontane Gründung der Initiative "Frauen für Frauen" vor über zwei Jahren, um angesichts der Schreckensberichte über das Taliban-Regime die afghanischen Frauen zu unterstützen. Die Leiterin der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament, Ursula Stenzel, erklärte, dass die EU Afghanistan weiter unterstütze, wobei auf demokratische Strukturen großer Wert gelegt werde.
In vier Arbeitskreisen zu den Themen Bildung, Gesundheit, Einkommen/Arbeit und Konfliktlösung arbeiteten die Teilnehmer/innen des Workshops schließlich konkrete Strategien und Maßnahmen für die Zusammenarbeit mit Afghanistan aus.

"Unser Anliegen im Sinn eines globalen Nachbarschaftsdenkens war es, sich mit den Bedürfnissen der afghanischen Frauen auseinander zu setzen, Erfahrungen mit bestehenden Projekten zu diskutieren und Impulse für weitere, gemeinsame Aktivitäten zu setzen - das ist gelungen", bilanzierte Petra C. Gruber, Geschäftsführerin des Instituts Umwelt-Friede-Entwicklung.

Eine Kooperationsveranstaltung des Instituts Umwelt-Friede-Entwicklung an und mit der Politischen Akademie der ÖVP, der Initiative "Frauen für Frauen", der Österreich-Afghanistan-Gesellschaft (ÖAG) und der Gesellschaft zur Unterstützung der Rechte afghanischer Frauen und Kinder (GURAF).

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Veranstaltungsbericht
Brauchen wir eine neue Weltorganisation? 
Mi., 29. April 2003, an und mit der Politische Akademie
1120 Wien, Tivoligasse 73

Jasmin Dolati (Journalistin und Kommunikationstrainerin) sprach mit Professor Udo Ernst Simonis vom Wissenschaftszentrum Berlin über eine Weltorganisation für Umwelt und Entwicklung zur Lösung globaler Umweltprobleme und Entwicklungskrisen.

Der alle Sinne ansprechende Abend wurde mit Bildern eingeleitet und klang mit Buffet und musikalischer Untermalung mit Mamadou Diabate aus Burkina Faso aus.

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Veranstaltungsbericht
GLOBAL HEALTH - GLOBAL WEALTH- Gesundheit & menschenwürdige Entwicklung 
Dialogrunde, 27. Juni 2002, ab 18.00 Uhr, Politische Akademie 

In ihrer Eröffnungsrede betonte Dr. Petra C. Gruber, Geschäftsführerin des Instituts für Umwelt - Friede - Entwicklung, den wechselseitigen Zusammenhang von Gesundheit und nachhaltiger Entwicklung. Dr. Wolfgang Aichelburg-Rumerskirch, österreichischer Arzt mit Einsatzerfahrung in Afrika und Afghanistan, beleuchtete die Voraussetzungen für Gesundheit als Grundlage von Entwicklung: Gesunde Umweltbedingungen, Ernährung, Zugang zu Gesundheitseinrichtungen und das psychisch soziale Umfeld. Dr. Mores Loolpapit von der African Medical and Research Foundation inc. Flying Doctors Service, Nairobi / Kenia erörterte "community based health care" (CBHC) als Hilfe zur Selbsthilfe - Strategie zur Basisgesundheitsversorgung. Dr. med. Gerald Rockenschaub, MPH, Konsulent des BmaA, Einsätze in Äthiopien, Kosovo und Palästina hob den Paradigmenwechsel in der Entwicklungspolitik hin zur Priorität der Gesundheit hervor und erläuterte die internationalen Strategien und österreichischen Programme.
Es moderiert Mag. Christoph Prantner von der Tageszeitung Der Standard.

Eine Veranstaltungskooperation des Instituts für Umwelt - Friede - Entwicklung mit der Politischen Akademie.

=> Veranstaltungsbericht

 

Dr. Petra C. Gruber
Environment, Peace and Development in one World
 

This article is about the global challenges and the three interrelated dimensions environment, peace and development as foundation for accountable and sustainable politics followed by the elements of an integrative, sustainable development and peace approach instead of misconcepted, paternalistic aid and ends with the international framework, global governance.

It summarises the main points of presentations at the Democracy and Development Seminar of the Foundation for African Development (FAD) in February, Kampala / Uganda and the United Nations Student Forum "Sustainable Development" in Vienna, May 2002.


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Petra C. Gruber
Über nachhaltige Entwicklungen und Globalisierungen
erschienen in "Österreichische Monatshefte" 02.2002

Welche Leitbilder einer zukunftsfähige Welt(en)-Gesellschaft sollen die Entwicklung bestimmen? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Nachhaltigkeit und Globalisierungsprozessen? Ein Plädoyer für christlich-humanistische Werte, soziale Errungenschaften und zukunftsfähige Entwicklungen.

=> Artikel

 

 
Veranstaltungsbericht
Lebenswert ... 

Tagung, 10. April 2002, 17.00 bis 21.30 Uhr, Politische Akademie 

Nach der Eröffnung durch den Direktor der Politischen Akademie Univ.-Doz. Dr. Günther Burkert-Dottolo formulierte Dr. Petra C. Gruber (Institut für Umwelt - Friede - Entwicklung) die Kernelemente menschenwürdiger Lebensbedingungen und notwendigen Rahmenbedingungen einer "(Über)Lebenswerten Welt(en)Gesellschaft". Prof. Dr. Claus Offe (Politikwissenschaft Humboldt-Univ. Berlin) referierte über "Globalisierung und die Frage der sozialen Gerechtigkeit", in ihrer sozialen, politischen und ökonomischen Dimension. Prof. Dr. Anton Moser's (Technische Univ. Graz) erörterte sein visionäres Konzept der Ökosophie: "Mit der Weisheit der Natur für eine ökosoziale Politik". In der Dialogrunde "In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich?" nahm zudem auch Vizekanzler a.D. DI Dr.h.c. Josef Riegler (Präsident des Ökosozialen Forums) teil, der die politische Gestaltungsaufgabe und Übernahme von Verantwortung einforderte.

Eine Veranstaltungskooperation des Instituts für Umwelt - Friede - Entwicklung mit der Politischen Akademie und dem Dilemma Verlag

 

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Veranstaltungsbericht
Globalisierungen und ihre Auswirkungen auf die heimische Land- und Forstwirtschaft

Podiumsdiskussion, 22. Jänner 2002, 19.00 Uhr bis, FAST / Mitterdorf im Mürztal

Nach der Begrüßung der Teilnehmer/innen durch DI Martin Krondorfer, dem Leiter der forstlichen Ausbildungsstätte Pichl, skizzierte Dr. Petra C. Gruber, Geschäftsführerin des Instituts für Umwelt - Friede - Entwicklung (IUFE), in ihrem Einleitungsreferat die Prozesse der Globalisierungen und zog so den Rahmen der Veranstaltung. DI Helmut Pieber (ehem. Chefredakteur der Landwirtschaftlichen Mitteilungen Steiermark) moderierte die Podiumsdiskussion mit DI Dr.h.c. Josef Riegler (Präsident des Ökosozialen Forums), Präsident ÖKR Gerhard Wlodkowsky (Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft), Mag. Dr. Thomas Kautzner (Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Steiermark), DI Georg Mähring (Sprecher der Wirtschaftsführer steirischer Forstbetriebe), DI Winfried Eberl (Geschäftsführer des Waldverbandes Steiermark) und Univ.-Prof. Dr. DI Anton Moser (Biotechniker, Ökosoziales Forum). Anschließend luden die Raiffeisenbanken zum Buffet, bei dem im informellen Rahmen noch rege weiterdiskutiert wurde. 

Eine Veranstaltungskooperation der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl, dem Bauernbund Mürzzuschlag, Ländlichen Fortbildungsinstitut Steiermark und dem Institut für Umwelt - Friede - Entwicklung 

Globalisierungsfalle oder -chance? 
Artikel in "Oesterreichische Forstzeitung" =>pdf-download (22KB)

http://www.agrarverlag.at

 

 

 
Veranstaltungsbericht
Globalisierungen versus nachhaltige Entwicklung
Weltkonferenzen und die Chancen einer kooperativen Bewältigung des globalen Wandels
Konferenz, 20. November 2001, 16.00 bis 20.30 Uhr, Politische Akademie

 

Nach dem Einführungsreferat von Dr. Petra C. Gruber (Institut für Umwelt - Friede - Entwicklung) zu "Sustainable Development als glokale Herausforderung - Elemente und Rahmenbedingungen" skizzierte Dr. Wolfgang Sachs (Wuppertal Institut, Rio+10-Memorandum-Group) "Sustainable Development - Leitbild oder Leerformel im Zeitalter der Globalisierungen". Dr. Chibueze Udeani (Nigeria, ehem. Leiter des Integrationszentrums der Caritas Oberösterreich) sprach "Von der Illusion globaler nachhaltiger Entwicklungen angesichts der zunehmenden Marginalisierung des Südens" und Dr. Thomas Fues (Institut für Entwicklung und Frieden, INEF) erörterte die "Erfolgsbedingungen von Weltkonferenzen und die kooperative Bewältigung des globalen Wandels/Global Governance". 

Im anschließenden Arbeitsdialog "Wege zu einer sozial gerechten und ökologisch verträglichen, nachhaltigen Gesellschaft" diskutierten die Referenten mit Mag. Elfriede Schachner (AGEZ, NGO-Plattform Umwelt und Entwicklung), DI Hermann Schaller (Mitglied des Beirates für Entwicklungszusammenarbeit, IUFE-Vorstand), Mag. Elisabeth Freytag (BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft), MR Dr. Mechtild F. Petritsch (BM für auswärtige Angelegenheiten) und Abg. z. NR Mag. Karin Hakl (Entwicklungspolitische Sprecherin der ÖVP).

Eine Veranstaltungskooperation des Instituts für Umwelt - Friede - Entwicklung mit der Politischen Akademie und dem Akademischen Forum für Außenpolitik - Hochschulliga für die Vereinten Nationen.

 

=> Veranstaltungsbericht
 
Petra C. Gruber
Armut und Entwicklung im Wandel der Zeit
Dieser Beitrag versucht die Begriffe von Armut und Entwicklung zu fassen und ihre Verän­derung eingebettet in die Entwicklungspolitik der letzten 50 Jahre darzustellen. Ein kurzer historischer Abriss soll den Paradigmenwechsel und das zwangsläufige Scheitern von Patentlösungen veranschaulichen. Die abschließende Formulierung von Kriterien zukunftsfähiger Entwicklungen ist ein Versuch, den abwertenden Beigeschmack des Entwicklungsbegriffes aufzuheben. Entwicklung bedeutet mehr als wirtschaftliches Wachstum und technologischer Fortschritt, es geht um die Entfaltung der menschlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten und die dafür erforderlichen Rahmenbedin­gungen. 
"Entwicklung kann nicht Entwickelt-Werden, sondern nur Sich-Entwickeln bedeuten."

In: Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (Hrsg.): Nach der Jahrtausendwende; Zur Neuorientierung der Friedensforschung. Friedensbericht 2001, Münster 2001., S. 238-260.
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Veranstaltungszusammenfassung
Friede im 21. Jahrhundert - eine entwicklungspolitische Herausforderung?
Konferenz, 22. Juni 2001, 10.00 bis 18.30 Uhr, Politische Akademie

Nach der Begrüßung und einleitender Worte des IUFE-Vorstandsvorsitzenden, DI Hermann Schaller, standen am Vormittag Friede und nachhaltige Entwicklung am Programm, durch den Dr. Karl Kumpfmüller vom Grazer Büro für Frieden und Entwicklung führte. Prof. Dr. Franz Nuscheler (INEF) sprach über Entwicklung und Konfliktprävention, Marie-Roger Biloa schilderte ihre Überlegungen zu Bedingungen einer Friedenskultur und Prof. Dr. Heinz Gärtner (ÖIIP) stellte die Internationale Friedensarchitektur dar. Nach dem Mittagessen ging es um Krisenmanagement und Post-Conflict Reconstruction. Dr. Peter Hazdra (LVAk) erörterte militärische Kriseninterventionen als ein Konzept mit Zukunft, Dr. Silvia Michal-Misak (Univ. Wien) erläuterte Mediationsverfahren als Beispiel ziviler Konfliktbearbeitung und Dr. Gerhard Doujak (BmaA) stellte die Klein- und Leichtwaffenproblematik im Rahmen des sozioökonomischen Wiederaufbaus dar. Im Anschluss an die Kaffeepause die Podiumsdiskussion "Entwicklungszusammenarbeit als Friedenspolitik?" mit Marie-Roger Biloa, Abg. z. NR Dr. Günther Leiner als Ersatz für die verhinderte Abg. z. NR Mag. Karin Hakl, Dr. Peter Hazdra, Prof. Dr. Franz Nuscheler und Dr. Ronald Tuschl (ÖSFK). Den gesamten Nachmittag moderierte Helmut Waldert vom ORF /Ö1.

Eine Veranstaltungskooperation des Instituts für Umwelt - Friede - Entwicklung mit der Politischen Akademie und dem Grazer Büro für Entwicklung und Frieden

 

=> Veranstaltungsbericht
 
Veranstaltungsbericht
Burundi. The Causes of the Conflict and its Development in Brief 
Burundi, Friedensabkommen ohne Frieden?
Hintergrundgespräch zu einem Aktuellen Konflikt in Afrika 
23. April 2001, 17.30 bis 20.00 Uhr, Politische Akademie

In Ihrem Einleitungsreferat sprach Frau Bundesminister Dr. Benita Ferrero-Waldner über EZA in Konfliktregionen. Dr. Julian Hottinger von der Universität Fribourg/CH, Mitverhandler in Arusha, zeichnete Konfliktursachen und -verlauf nach. Als hochrangiger afrikanischer Repräsentant referierte der burundische Ex-Finanzminister Salvator Toyi über die Bedingungen einer nachhaltigen Friedenssicherung und Botschafter Dr. Georg Lennkh, Leiter Sektion VII / BmaA stellte den Arusha-Friedensprozess, insbesondere die Rolle Österreichs im Rahmen der Konfliktmittlungsversuche dar. Dr. Josef Ertl von der Tageszeitung "Der Standard" moderierte das Hintergrundgespräch.

Eine Veranstaltungskooperation des Instituts für Umwelt - Friede - Entwicklung mit der Politischen Akademie, dem Grazer Büro für Entwicklung und Frieden sowie der Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik und der Tageszeitung "Der Standard".

 

=> Julian Hottinger
Burundi. The Causes of the Conflict and its Development in Brief

 


v.l.n.r.: Lennkh, Toyi, Ertl, Hottinger, Ferrero-Waldner

 
Veranstaltungsbericht
"Armut als Migrationsursache an der Wurzel bekämpfen"
Konferenz zu Friede und Entwicklung in Afrika 
12. Oktober 2000, 9.00 bis 13.30 Uhr, Politische Akademie

Nach der Eröffnung durch DI Hermann Schaller, Präsident des ÖED standen zunächst die Ursachen und Konsequenzen von Armut, Konflikt und Migration auf dem Programm. In Vertretung der Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner sprach Botschafter Dr. Christian Prosl über Konfliktprävention als Schwerpunkt der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Eugène Nindorera, Minister für Menschenrechtsfragen, Burundi referierte über "Die Süd-Süd-Dimension - Flucht und Migration als Entwicklungshindernis" und Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky als Vertretung von Vizekanzlerin Dr. Susanne Riess-Passer zu "Globale Solidarität und nachhaltige Friedenssicherung - die Bedeutung der Entwicklungszusammenarbeit".

Danach ging es um Strategien zur Ursachenbekämpfung und Linderung der Folgen von Armut, Flucht und Migration. Botschafter Walter Fust, Direktor der schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit erläuterte "Konflikt und Migration als Aufgabenfeld der Entwicklungszusammenarbeit". Mag. Beat Schuler vom UNHCR erörterte "Internationale Strategien zur Entschärfung des Migrationsproblems" und Dr. Paul Ssemogerere, Außenminister a.D., Uganda definierte "Die Herausforderung für afrikanische NGOs". In der anschließenden Podiumsdiskussion "Umfassende Konfliktprävention und Armutsbekämpfung in Afrika - eine gemeinsame Herausforderung für Süd und Nord" nahmen zudem Abg. z. NR Mag. Karin Hakl und Abg. z. NR Mag. Gilbert Trattner, die Entwicklungspolitischen Sprecher/in der ÖVP und FPÖ teil. Es moderierte Botschafter Dr. Georg Lennkh.

Eine Veranstaltungskooperation des Instituts für Umwelt - Friede - Entwicklung mit der Politischen Akademie, der Freiheitlichen und dem Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten

 

=> Veranstaltungsbericht